Willkommen

…auf der Homepage des Nordschwäbischen Yachtclubs!

Ziel des Vereins ist, den Segelsport zu fördern und bezahlbar zu machen sowie eine Plattform zum Erfahrungsaustausch unter Seglern einzurichten. Dazu treffen sich die Mitglieder regelmäßig und vereinbaren gemeinsame Unternehmungen per Segelboot.

Ob ein Ausflug in der Sonne oder die engagierte Teilnahme an einer Regatta – interessierten Seglern sind keine Grenzen gesetzt, solange noch eine Hand breit Wasser unter dem Kiel bleibt.

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Vorstandsschaftsitzung

12.01.24 Das Jahresprogramm steht.

Seid gespannt was es alles gibt!

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November-Segeln im Solent mit den Stormy Sixties

Vier „stormy sixties“ namens Erwin, Günter (Skipper und Ausbilder), Helmut und Werner und eine „roaring forty“ namens Sandra machen sich auf den Weg nach Southampton, um im Solent zu segeln. Ob die Begriffe auf das Kommende hindeuten? Wir werden es sehen.

Unser Flieger bringt uns von München nach London Gatwick, mit dem Zug geht es anschließend nach Port Hamble. In der Marina angekommen leuchtet der erste Regenbogen am Himmel. Es wird nicht der letzte Regenbogen dieser Woche bleiben.

Schließlich können wir unser Schiff übernehmen: Die „Sea Fever“, eine Bavaria 36 Baujahr 2004. Das Checken der Yacht dauert eine Weile an, zumal manches nicht zu finden ist und erst noch organisiert werden muss.

Mit der Flut und im Mondschein laufen wir aus und setzen nach Cowes auf der Isle of Wight über. Gut angekommen wird der erste Pub getestet – und für gut befunden.

Am nächsten Tag wird zunächst proviantiert, dann segeln wir bei besten Bedingungen von Cowes nach Portsmouth. Dort liegen wir in der Marina Haslar, direkt am strahlend grünen „The Lightship“. Nachmittags treffen wir Werners Neffe Thomas, der am nächsten Tag mit uns segeln wird. Abends verwöhnt Günter uns mit frischem Salat und Kartoffeln an Hähnchenbrust.

Am Sonntag nach dem Frühstück legen wir ab. Unsere Ziele sind Cowes, der Beaulieu River und Southampton … doch es kommt anders. Wir kreuzen und kreuzen – und kommen doch nicht voran! Die Strömung arbeitet auf Hochtouren gegen uns, wir kommen nur sehr mühsam von Portsmouth weg. Es hilft alles nichts, wir müssen den Motor anwerfen, um endlich vorwärts zu kommen. Notgedrungen lassen wir Cowes nicht nur sprichwörtlich links liegen und auch den Beaulieu River steuern wir nicht an. Dafür steuern wir Southampton zielstrebig an, um Thomas noch rechtzeitig abzusetzen.

Der Wetterbericht verspricht für Dienstag ein gutes Zeitfenster, um die Isle of Wight zu umrunden. Daher legen wir als Ziel für Montag den Hafen von Yarmouth fest, am nordwestlichen Ende der Isle of Wight gelegen. Doch zuerst fahren wir am Montagmorgen von Southampton aus noch Richtung Norden, um uns den Containerhafen anzusehen. Eine Weile betrachten wir den riesigen Containerfrachter, der gerade von fünf Kränen entladen wird.

Schließlich reißen wir uns von diesem gigantischen Anblick los und kehren um, um Kurs auf Yarmouth zu nehmen. Die See ist kabbelig, die Strömung stark. Das Ruder will gut festgehalten werden! Recht voraus geht die Sonne in wunderschönen, weichen Farben unter. Yarmouth erreichen wir nach Sonnenuntergang. Mit Proviant einkaufen und Essen in einem ansprechenden Pub klingt der Tag aus. Morgen wird ein langer Tag!

Wir starten um 8:00 Uhr und fahren zunächst unter Motor, der kräftigen Strömung entgegen nach Westen. Durch hohe Wellenberge und -täler arbeiten wir uns westwärts. Unsere Sea Fever tanzt und schaukelt in alle Richtungen.

Wir haben kaum die Untiefen und Engstellen und „The Needles“ passiert, als der Motor zu Pfeifen beginnt. Aus dem Motorraum kommt ein stinkender Geruch. „Sofort Motor aus und Segel setzen!“, gibt Günter das Kommando. Gesagt – getan. Erwin und Helmut verschwinden unter Deck, um die Ursache zu suchen. Diese ist auch schnell gefunden: Der Keilriemen ist durchgeschmort! Weniger schnell geht die Reparatur. Den Keilriemen zu tauschen ist bei raumem Wind und unruhiger See eine längere Angelegenheit.

Erst nach etwa einer Stunde tauchen beide wieder im Niedergang auf und atmen lange und tief die frische Luft ein. Kann es sein, dass sie ein bisschen grün um die Nase sind? Vorsichtig wird der Motor gestartet und getestet. Er läuft! Reparatur erfolgreich! Endlich können auch die beiden wieder den Anblick der Insel und deren weiße Kalkfelsen und Kreidehügel genießen. Bei halbem Wind und mehr als 8 kn wird die Ostseite der Insel umfahren. Um 17:00 Uhr laufen wir wieder in der Marina Haslar in Portsmouth ein und legen am bereits bekannten „The Lightship“ an. Nach diesem langen Segeltag sind die Duschen dort ein wahrer Traum, wir lassen uns vom heißen Wasser ordentlich verwöhnen. Und Günter verwöhnt uns kurze Zeit später ebenfalls, mit frisch gekochtem und äußerst leckerem Irish Stew.

Am Mittwoch legen wir einen Ruhetag ein. Da ein bisschen Kultur auch noch nie geschadet hat, machen wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg zum „Portsmouth Historic Dockyard“. Wir besichtigen die HMS Warrior und die HMS Victory, zwei dort vor Ort liegende Museumsschiffe.

Die HMS Warrior ist eine dampfgetriebene Panzerfregatte mit 40 Kanonen, die von 1859 bis 1861 für die Royal Navy gebaut wurde.

Die HMS Victory ist ein 104-Kanonen-Linienschiff erster Klasse der Royal Navy. Sie wurde 1758 in Auftrag gegeben, 1759 auf Kiel gelegt und 1765 vom Stapel gelassen. Mit 245 Dienstjahren (Stand 2023) ist sie das älteste noch im Dienst stehende Marineschiff der Welt.

Bekannt ist die Victory vor allem für ihre Rolle als Flaggschiff von Lord Nelson in der Schlacht von Trafalgar am 21. Oktober 1805.

Was ist besser bei dem gemeldeten Wind und der Strömung: Noch am Mittwochabend oder am Donnerstag bei Tag zurück in den Heimathafen nach Hamble zu segeln? Beides verspricht ein unruhiges Segeln zu werden.

Wir entscheiden uns für Donnerstag. Früh legen wir ab und nehmen Kurs auf die Isle of Wight, um kräftig Höhe zu gewinnen. Wie üblich Motor aus und Segel setzen. Gerade mal zehn oder 15 Minuten sind wir unter Segel unterwegs, als das Schothorn der Genua ausreißt. Günter versucht, es zu reparieren, leider ohne Erfolg. Es reißt sofort wieder aus.

Also Segel wieder bergen und Motor an. Mit Motorkraft fahren wir zurück nach Port Hamble. Auf dem Weg zur Heimatmarina übt Sandra das An- und Ablegen. Bei der vorherrschenden Strömung eine echte Herausforderung.

In der Marina am Liegeplatz angekommen, verbringen wir den Nachmittag entspannt mit Sonne genießen, Kaffee trinken, Duschen, Spielen und Lesen. Gut gelaunt ziehen wir abends nochmals um die Häuser und testen die angebotenen Biersorten.

Am Freitag gibt es ein letztes Mal Frühstück auf dem Schiff, Resteverwertung Teil 1 ist angesagt. Danach heißt es spülen, aufräumen, packen.

Die Schiffsübergabe findet zeitig statt, die Mängelliste ist lange: Ausgerissene Genua, gerissener und getauschter Keilriemen, Wasser in der Bilge, Wasser tropft von der Decke, abgerissener Rettungsring, undichte Gasanlage, … Das Team von Fairview Sailing nimmt alles gelassen auf. Anschließend fahren wir mit dem Zug zurück zum Flughafen. Auf dem Weg dorthin greift Restverwertung Teil 2. Mit dem Flieger landen wir schließlich sicher und pünktlich in München. Und wir alle sind uns einig: Gerne wieder bei einem künftigen Törn! Gerne wieder mit stormy sixties und roaring forty …

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08. August 2023 Clubabend

Clubabend im Brettl mit zweitem Vortrag über Törn dänische Südsee

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27. Juni 2023 Clubabend

Clubabend mit Vortrag von Helmut über Bergwandern.

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23. Mai 2023 Clubabend

Clubabend mit zwei neuen Mitgliedern Sandra&Helmut. Besprechung chartern in Dänemark und Solent.

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29. April 2023 Einkranen

Alina kommt in´s Wasser. Vielen Dank für die fleißigen Helfer.

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22. April 2023 – Vorbereiten

Aufpolieren der Alina in der Maschinenhalle. Vielen Dank für die fleißigen Helfer.

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04. April 2023 Clubabend

mit Vorstellung des Jahresprogramms und Vortrag eines kleinen Dänemarktörns

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Neue Führungsmannschaft beim Nordschwäbischen Yachtclub

Nach 8 Jahren sahen die bisherige Vorsitzende Lisbeth Gruber und die meisten übrigen Mitglieder der Vorstandschaft die Zeit reif für einen Wechsel. Im Hintergrund waren bereits vorher Gespräche geführt worden, wer bereit wäre, ein Amt zu übernehmen. So ging die Wahl ohne große Diskussionen bei jeweils einstimmigen Ergebnissen – teils unter Enthaltung der Gewählten – über die Bühne.

Der Wemdinger Günter Roßkopf löst Lisbeth Gruber im Amt des 1. Vorsitzenden ab. Erwin Mayer, bisher Schriftführer, rückt an Stelle von Jürgen Schiele in das Amt des 2. Vorsitzenden nach. Neu besetzt wurde die Stelle des Kassiers, bisher Herbert Anton. Johannes Fackler war zwar krankheitbedingt verhindert, erklärte aber telefonisch seine Bereitschaft, das Amt zu übernehmen. Jonas Stelzenmüller übernimmt von Erwin Mayer die Aufgabe des Schriftführers. Neu in der Vorstandschaft ist der Posten eines Beisitzers mit der Aufgabe, sich um das Vereinsboot zu kümmern. Werner Fackler war hierfür bereits bisher außerhalb der Vorstandschaft zuständig. Er wird diese Aufgabe nunmehr innerhalb der Vorstandschaft als Beisitzer wahrnehmen.

Mit seinen 24 Mitgliedern zählt der Nordschwäbische Yachtclub nicht gerade zu den großen Vereinen im Donau-Ries, hat aber trotzdem ein reges Vereinsleben. Ziel des Vereins ist die gemeinsame Ausübung des Segelsports, wozu der Verein ein eigenes Boot am Großen Brombachsee unterhält. Auf dem Bild von links: Die bisherige 1. Vorsitzende Lisbeth Gruber, der neue 1. Vorsitzende Günter Roßkopf, 2. Vorsitzender Erwin Mayer, Schriftführer Jonas Stelzenmüller, Beisitzer Werner Fackler. Wegen Krankheit verhindert war der neue Kassier Johannes Fackler.

Auf dem Bild von links: 2. Vorsitzender Erwin Mayer, Schriftführer Jonas Stelzenmüller, der neue 1. Vorsitzende Günter Roßkopf, Beisitzer Werner Fackler, rechts die bisherige 1. Vorsitzende Lisbeth Gruber.
Wegen Krankheit verhindert war der neue Kassier Johannes Fackler.
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Mein Reisebericht Kroatien ab Zadar

Yachtübernahme, eine Sunbeam 49, war am 10.07.21. in Sukosan. Crew waren 8 junge Männer und ein älterer Herr (70). Yacht hat mir persönlich nicht so gefallen, weil kein richtiger Kartentisch und ein unterdimensionierter Kühlschrank vorhanden war. Von der Crew hatten nur zwei Leute ein bischen Segelerfahrung. Am Sonntag sind wir um 10:30 Uhr raus nach SE und hatten um 14:30 Uhr eine Badepause bei Murveniak eingelegt. Weiter nach SE haben wir in einer Bucht bei Zmajan um 19 Uhr an einem Betonpoller auf 6 m tiefe festgemacht. Am Montag sind wir NW zwischen Kakan und Kaprije durchgesegelt. Wind war immer 10-14 kn aus NNW. Um 16:30 Uhr haben wir an einer Boje in der Badebucht Vucigrade (Insel Murter) festgemacht und sind um 19 Uhr für das Restaurant abgeholt worden. Am Dienstag um 10:30 Uhr los Richtung Kornaten. Wind hat gedreht und aufgefrischt. Bei 17 kn aus SW hatte ich das zweite Reff gesetzt. Um 13 Uhr hatten wir 25 kn Wind und hatten richtig Spaß am segeln. Leider sind auch zwei Leute richtig Seekrank geworden. Darunter auch der ältere Herr, der kurzzeitig auch bewusstlos wurde. Die Doppelruderblattanlage macht bei diesem Seegang (2 m) richtig gute Arbeit. Wir sind ein paar mal gekreuzt (weil´s so schön war) und bei den Jungs klappte die Wende immer besser. Um 15:30 Uhr sind wir zwischen Opat und Smokvica in die Kornati eingesegelt. Um 16 Uhr hatten wir eine kleine Badepause bei Zakan eingelegt. Um 16:30 Uhr weiter nach NW (Wind hat nachgelassen) Richtung Vrulje. Haben dort um 18 Uhr am Steg festgemacht und sind noch auf den Berg gestiegen – 89 m – Tolle Aussicht. Danach im Restaurant gegessen. Am Mittwoch um 10:30 Uhr raus SW nach Kamicici. Dort nahm ich die Segel runter und hab´die Jungs mit Schnorchelausrüstung an einem langen Festmacher hinterher gezogen. Über einen 5 m tiefen Schnorchelgrund, der dann abruppt an einer Kante steil auf 75 m abfällt. Die Jungs wieder eingesammelt nach NW zu Mana zum Klippenspringen. Die Höhe kann man sich dort selbst aussuchen. Von 5 – 30 m. Dann nördlich um die Insel und wieder rein in die Kornati und wieder NW hochgesegelt. Dieses mal habe ich die südliche Durchfahrt Katina/Proversa zwischen Dugi Otok und Kornat genommen. Laut Karte ist dort 1,80 m/1,90 m tief. Mit 2,10 m Tiefgang wird´s ein bischen eng. Aber da ich genau dort mit dem Hochwasser war (40 cm) und einen schönen Wind hatte bin ich dann auch gleich durchgesegelt. Ist bei Niedrigwasser nicht zu empfehlen. Unbedingt dabei die Richtzeichen an Land in Deckung halten. Danach sind wir dann NW den Lavdarski Kanal hochgesegelt und haben dann um 19 Uhr in der Marina Sali festgemacht, an der westlichen Promenade, gegenüber den sanitären Anlagen. Empfehlenswert ist sich morgens einen Liegeplatz reservieren zu lassen. Aber jetzt gibt es auf dieser Seite auch sanitäre Anlagen. Am Donnerstag sind wir um 7 Uhr durch ein lautes Dieselaggregat auf einem großen Schiff geweckt worden, das gerade vor uns festgemacht hatte und Wasser auf die Insel pumpte. Um 11 Uhr haben wir abgelegt. Kaum waren wir an der Mole, schreit einer: Da fehlt noch einer. Also wieder umgedreht und den verlorenen Sohn abgeholt. Die anderen meinten nur: Der hat das Ablegen ganz schön „verkackt“. Weiter den Iski Kanal hoch und in den Zverinaci Kanal gesegelt. Um 19 Uhr direkt am U-Boot Bunker Zagracina festgemacht. Den Bunker erkundet und Essen gekocht. Um 21 Uhr abgelegt und bei einer schönen Brise einen Nachtsegeltörn um die nördliche Spitze von Dugi Otok nach Veli Rat in die nördliche Bucht an einer Boje um 24 Uhr festgemacht. Am Freitag um 9 Uhr zurück nach Sukosan (16:30 Uhr) gesegelt. Insgesamt war dies ein schöner Törn, weil wir immer Wind hatten, und immer die Segel setzen konnten.

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